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Die heilige Irmgadis lebte alleine und zurückgezogen in ihrer Klause auf dem Heiligenberg in Süchteln, was der Überlieferung zur Folge ihr eines Tages Probleme bereitete.

An einem Sommertag soll ein adliger Reiter die Heilige Irmgadis aufgesucht haben, und versucht haben sie zu entführen. Nur mit Mühen wehrte sie den Reiter ab und sagte sinngemäß nachstehenden Spruch: „Soweit meine Glocke tönt, werden alle Burgen, und alle Geschlechter (Adligen) die auf diesen wohnen im Umkreis aussterben.“[Quelle Nießen, Sagen und Überlieferungen vom Niederrhein] Was später auch geschah. Und noch Jahrhunderte später sagte man, wenn jemand Hab und Gut verloren hatte, „Das Glöckchen der Heilgen Irmgadis hat geläutet.“ Für die Heilige Irmgadis war dieser Vorfall jeder Grund genug den Heiligenberg zu verlassen und nach Köln zu ziehen, wo sie ein Krankenhaus errichten ließ, und den Kranken bis zu ihrem Tode half. Seither sind schon einige Jahrhunderte vergangen, doch die Menschen der Region am Niederrhein haben ihre Heilige Irmgadis bis heute nicht vergessen. So gilt die 1664 auf dem Heiligenberg erreichtete Kapelle auch heute noch als Wallfahrtsort, und wird insbesondere zum Namenstag im September der Heiligen Irmgadis besucht. Denn dann feiern Gläubige von nah und fern die Irmgadisoktav mit einer Prozession, die auf dem Heiligenberg an der Kapelle endet. Höhepunkte sind die Gottesdienste im Wald, die direkt an der Kapelle stattfinden.Wanderer können zudem auf den Spuren der Heilgen Irmgadis nach Helenabrunn wandern, wohin die Heilige Irmgadis zu Lebzeiten oft gewandert sein soll. Der Weg ist ab der Kapelle ausgeschildert.

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Der Niederrheiner an sich feiert  gerne, so nutzt er zahlreiche Anlässe  um  zu feiern.

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