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Der Viersener Weisenstein, vor der Remigius-Kirche in Viersen erinnern heute zwei mächtige Steine an die so genannten Weisen- und Prangersteine

In der Vergangenheit wurden dies große Steine zur Unterstützung der Rechtsprechung herangezogen wurden. Zum Beispiel wurden Angeklagte in früherer Zeit dreimal um den Stein herumgeführt, bevor sie sich zu ihrer Anklage äußern konnten. Das nachfolgende Urteil wurde dann ebenfalls am Stein ausgesprochen. Außerdem wurden wurden Weisensteine der Sage nach lange Zeit zur Urteilsfindung herangezogen, sofern es mehrere Verdächtigte gab, und der Täter nicht eindeutig zu ermitteln war.

Dabei mussten die Verdächtigen der Überlieferung nach, mit ihren Händen solange auf die Steine schlagen, bis dem ersten Blut aus der Nase tropfte. Dieser wurde dann als Schuldiger gemäß „Gottesurteil“ angesehen. Doch eines Tages kam es zu einer Fehlentscheidung durch das „Steinurteil“. Ein bereits verurteilter Mann schwor auf dem Weg zum Galgen, dass er unschuldig sei. Und in seiner Verzweiflung soll er schließlich in die Masse der Schaulustigen gerufen haben: „Ich bin unschuldig, und so war mir Gott helfe, wird dieser Baum alle Blätter verlieren, sofern ich unschuldig bin!“ Und so geschah es. Die staunende Menge sah, wie der Lindenbaum plötzlich alle Blätter verlor, so dass der Verurteilte kurz darauf freigelassen wurde.

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