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Brauwasser wird von Brauern auch als Guss bezeichnet. Es ist ein wesentlicher Bestandteil jedes Bieres.

Die Qualität des gebrauten Bieres hängt somit zwangsläufig von der Güte des Brauwassers ab. Aus diesem Grund wird dem Wasser vor dem Brauprozess besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Denn in den meisten Fällen wird Brauwasser vor dem Braubeginn in mehreren Schritten aufbereitet, so dass es den Erfordernissen der einzelnen Biere genügt. So wird zum Beispiel für das Altbier nur Wasser mit einem bestimmten Härteggrad zum Brauen verwendet. Für Kölsch hingegen verwendet man weicheres Brauwasser. Doch einige Eigenschaften sind allen Brauwassern bei modernen und professionellen Brauvorgängen gemein. Sie sind frei von Verunreinigungen, und müssen den Anforderungen der Trinkwasserverordnung genügen.

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Brauwasser

Brauwasser in der Vergangenheit & Heute

Bereits im Mittelalter wurde das Brauwasser vor dem Brauen sterilisiert, daraus ergaben sich für das Bier in der Vergangenheit wichtige gesundheitliche Aspekte. Bier war durch die Sterilisation des Brauwassers frei von, bzw. weniger belastet durch Bakterien und Verunreinigungen, als das normale Trinkwasser zu damaligen Zeiten. Dieser Aspekt spielt heutzutage eine untergeordnete Rolle, da das Trinkwasser in Deutschland von einer guten bis sehr guten Qualität ist. Dennoch ist das normale Trinkwasser für den professionellen Brauprozess nicht ausreichend. Viele Brauereien fördern daher ihr Brauwasser aus eigenen Brunnen oder Quellen und bereiten es durch bestimmte technische, chemische oder biologische Verfahren auf.

Nicht jedes Wasser eignet sich zum Brauen

Für das Brauen muss das Wasser bestimmte Bestandteile besitzen, die wiederum in einem besonderen Anteilsverhältnis zueinander stehen müssen. So führt zum Beispiel ein zu hoher Natriumgehalt zu einem salzigen Geschmack des Wassers, der sich negativ auf den Biergeschmack auswirken würde. Nitrate sind zum Einem nach der Trinkwasserverordnung nur in sehr geringen Mengen zulässig, und hätten zudem eine hemmende Wirkung auf die Hefe während des Gärvorganges. Kupfer, Zink und Blei können in höheren Konzentrationen sogar eine toxische Wirkung auf die Hefe haben, so dass überhaupt kein Gärprozess erfolgen kann. Die Aufbereitung des Brauwassers ist folglich ein komplexer Prozess, der jedoch zu Erreichung eines guten Brauresultats nicht zu vernachlässigen ist. Für Hobbybrauer ist dieser Aufwand kaum zu betreiben, da jedoch das deutschen Trinkwasser von guter bis sehr guter Qualität ist, kann der Hobbybrauer auch mit wenigen Maßnahmen das Wasser zum Brauwasser aufbereiten. Eine der einfachsten Methoden ist das Erhitzen des Wassers. Weitere Schritte liegen im Ermessen des Einzelnen. Wasserfilter gibt es in vielen Formen und Varianten. Informationen über die jeweilige Zusammensetzung des Trinkwassers erfahren Interessierte zudem beim zuständigen Wasserlieferanten.

Wasser ist nicht nur ein Rohstoff

sondern ein „Werkzeug“,  Wie man bereits beim Brauwasser gesehen hat ist Wasser ein sehr wichtiger Rohstoff für das Bierbrauen. Doch Wasser ist auch ein wichtiger Faktor während des Brauprozesses. So wird es für die Reinigung der Anlagen, der Flaschen und Fässer verwendet. Es dient zudem als Kühlwasser nach dem Kochen der Würze. Wasser ist folglich in den verschiedensten Güte- und Temperaturklassen unverzichtbar für das Brauen eines bekömmlichen und wohl schmeckenden Bieres, und sollte daher als ein kostbares Gut angesehen werden, das nicht verschwendet werden sollte.

Die Verantwortlichen dieser Webseite sind für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol. Daher folgt dieser Hinweis: (Logos „Bier erst ab 16″ etc. mit freundlicher Unterstützung durch “ Deutscher Brauer-Bund e.V.“, Neustädtische Kirchstraße 7A, 10117 Berlin.)

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