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Hopfen , lateinisch Humulus Lupulus, gehört zu der Pflanzenfamilie der Hanfgewächse und wird zum Bierbrauen genutzt.

Seit mehr als 500 Jahren ist der Hopfen einer der wichtigsten Rohstoffe zum Bierbrauen. Denn erst die im Hopfen enthaltenen Gerb- und Bitterstoffe geben dem Bier einerseits den hopfen typischen Geruch und das feinbittere Aroma und verleihen dem Bier andererseits eine längere Haltbarkeit. Zudem tragen die Bitterstoffe zur Schaumbildung des Bieres bei, die das charakteristische Aussehen des Bieres prägen.

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Hopfen

 

Die richtige Menge an Hopfen,

die Kunst beim Bierbrauen ist es den Hopfenanteil beim Brauprozess so zu dosieren, dass die Haltbarkeit des Bieres durch die Zugabe des Hopfens sichergestellt wird, und sich gleichzeitig ein harmonisches Aroma zwischen Hopfenbitterstoffen und der Malzsüße ergibt, so dass am Ende des Brau- & Gärprozesses ein wohlschmeckendes und bekömmliches Bier gebraut wurde.

Hopfen Form,

heutzutage wird der Hopfen in verschiedenen Formen der Würze beim Brauprozess zugegeben. Man unterscheidet zwischen Naturhopfen, Hopfenpulver, Hopfenpellets und Hopfenextrakten. Jede Sorte hat ihre Vor- und Nachteile. Allgemein besitzen Hopfenveredlungsprodukte gegenüber dem Naturhopfen folgende Vorteile. Sie benötigen weniger Lagerraum, die Frachtkosten sind aufgrund des geringeren Volumens ebenfalls geringer, und die Bitterstoffe des Hopfens bleiben über einen längeren Zeitraum gleichmäßig erhalten. Für welche Variante sich die Brauer entscheiden liegt im individuellen Ermessen. Der Biertrinker wird den Unterschied im Endprodukt wohl nicht schmecken, da zudem für die Herstellung von Hopfenprodukten strenge Vorschriften gelten, so dass auf jedem Fall die Vorgaben des deutschen Reinheitsgebotes gebrauter Biere eingehalten werden können.

Hopfen-Anbaugebiete & Arten,

wurde in der Vergangenheit Hopfen am Niederrhein weit verbreitet angebaut, gehört das Prümtal heute zu den letzten Anbaugebieten im Rheinland. Das Bundesland Bayern hingegen ist mittlerweile das wichtigste deutsche Anbaugebiet von Hopfen. Im Hallertau zum Beispiel wird auf einer Fläche von mehr als 15000 Hektar Hopfen angebaut. Das Gebiet ist somit weltweit das größte Anbaugebiet für Hopfen, und trägt einen wesentlichen Anteil dazu bei, das Deutschland zu den 3 größten Hopfenproduzenten der Welt zählt.
Man unterscheidet verschiedene Hopfensorten. In Deutschland werden folgende Sorten angebaut. Kultursorten, wie Hallertauer Mittelfrüh oder Spalter sind von einem feinen Aroma geprägt, und haben einen niedrigen Bitterstoffgehalt. Neue Zuchtsorten wie der Hüllerer Bitterer weisen häufig höhere Bitterstoffmengen im Hopfen auf. Ausländische Hopfensorten sind manchmal ertragsreicher, besitzen jedoch nicht so ein feines Aroma und weisen höhere Bitterstoffanteile auf. Für Hobbybrauer empfiehlt es sich bei der Verwendung von Naturhopfen auf deutschen Hopfen zurückzugreifen, da dieser keinen allzu großen Transportbelastungen ausgesetzt ist, oder man entscheidet sich direkt für Hopfenveredlungsprodukte aufgrund der oben beschriebenen Vorteile.

Die Verantwortlichen dieser Webseite sind für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol. Daher folgt dieser Hinweis: (Logos „Bier erst ab 16″ etc. mit freundlicher Unterstützung durch “ Deutscher Brauer-Bund e.V.“, Neustädtische Kirchstraße 7A, 10117 Berlin.)

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