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Das Kranenburger Bruch  ist eines der letzten Niedermoorrelikte am Niederrhein und sehr sehenswert.

Das Bruch grenzt an die Stadt Kranenburg und an den südlichen Teil des großen Naturschutzgebietes die Düffel. Das Gebiet ist geprägt durch ihre besonders flache Landschaft. mit teils überschwemmten Wiesen, Gehölzen, Gewässern und Röhrichten . Kopfweiden, die typisch für den Niederrhein sind, unterbrechen ebenfalls den ansonsten freien Blick auf die Niederung. Durchzogen ist das Bruch von diversen Entwässerungsgräben, die einen gewaltigen Einfluss auf die biologische Vielfalt dieses Gebietes haben. Denn trotz der landwirtschaftlichen Nutzung in Form von Weideland, beherbergt das Bruch  zahlreiche Pflanzen und Tiere.

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Kranenburger Bruch

Das Zusammenspiel aus Entwässerungskanäle, an denen verschiedene Schilfarten und Hochstaudenarten wachsen und vielen Tieren einen Lebensraum bieten und die Nutzung der Grünwiesen als Weideland, und nicht zuletzt die Pflege der Korbweiden ermöglichen erst die Vielfalt der Pflanzen, und damit auch der Tiere in diesem Gebiet. Bekannt ist das Gebiet des Kranenburger Bruchs insbesondere für seine Vielfalt an gefährdeten Pflanzen.   Vogelliebhaber kommen ebenfalls auf ihre Kosten.  So nistet zum Beispiel der Steinkauz in den hohlen Stämmen der Kopfweiden.  Zu hören ist unter anderen auch die Dorngrasmücke, eine seltene Vogelart die gerne in Hecken und Sträuchern lebt. Zu nennen wären auch die Rohrammer und das Schwarzkelchen. Fahren Sie doch mal hinaus zum Kranenburger Bruch und lassen sich von dem Zauber der Landschaft in ihren Bann ziehen. Ein  Naturpfad mit vielen informativen Stationen sowie eine Beobachtungskanzel an dem Flachwassersee sind ebenfalls sehr interessant.

Naturschauplätze am Niederrhein:

Kranenburger Bruch

Parkplätze: Ein Parkplatz liegt an der Klever Straße ( 51°46’57 N,    6°01’57 E)

Karte Naturschauplätze